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Die Not der "Schüttler"

  • Weimarer Republik (1918-1933)

Hintergrundinformationen

Vier Jahre Krieg und dessen Folgen hatten bei der Bevölkerung zu großen Notsituationen geführt. Reparationsleistungen, die Umstellung der Wirtschaft, die Eingliederung der Kriegsheimkehrer und die Folgen der "Spanischen Grippe" mussten bewältigt werden. Auch 1,5 Millionen Kriegsversehrte mussten versorgt und möglichst wieder in das Wirtschaftsleben integriert werden.

Als "Schüttler" oder "Kriesgzitterer" wurden nach dem Ersten Weltkrieg Soldaten bezeichnet, die - nach heutigem Wissen - an einer posttraumatischen Belastungsstörung litten, in deren Folge sie u.a. Schüttelsyndrome aufwiesen.