Weimarer Republik (1918-1933)
Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund
8. September 1926
Tagung des Völkerbunds in Genf (1. Reihe, Dritter von rechts: Reichsminister des Auswärtigen Gustav Stresemann), September 1926
Quelle: BArch, Bild 102-08491 / Pahl, Georg
Mit In-Kraft-Treten des Versailler Vertrages hatte der Völkerbund am 10. Januar 1920 seine Arbeit aufgenommen. Deutschland war als Verlierermacht der Beitritt verweigert.
Die Aufnahme in den Völkerbund und die Übernahme eines Sitzes im Völkerbundsrat im September 1926 bedeutete für Deutschland acht Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges die Wiederaufnahme in die Staatengemeinschaft und war ein großer Erfolg der Außenpolitik unter Gustav Stresemann.