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Mind-Maps

Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Auswertung archivischer Quellen!

Egal ob Bilder, Töne, Schriftstücke oder Filme: Historische Quellen aus Archiven bieten enorme Erkenntnismöglichkeiten. Sie sind aber nicht immer auf Anhieb vollkommen verständlich - Quellen müssen in ihren Kontext eingeordnet werden und einer gründlichen Analyse von äußeren oder formalen und inneren oder inhaltlichen Merkmalen unterzogen werden, der Quellenkritik.

Mind-Maps sind ein Hilfsmittel, das auf anschauliche Weise die mit einer Quelle verbundenen Hauptthemen und Interpretationsansätze darstellt. Im Zentrum steht die Quelle selbst. Davon ausgehend führen Hauptäste zu Schlüsselbegriffen, die sich aus dem Inhalt der Quelle ergeben. Diese Begriffe und Themen können ihrerseits einen Mittelpunkt bilden, von dem weitere Themen abzweigen, die die Perspektive auf die ursprüngliche Quelle noch erweitern.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen anhand ausgewählter Beispiele aus der Revolutionszeit 1918/19 die Methode der Annäherung an eine archivische Quelle über Mind-Maps nahebringen. Im Zentrum stehen das Protokoll einer Besprechung bei Reichskanzler Max von Baden u.a. mit Philipp Scheidemann und Freidrich Ebert in den Mittagsstunden des 9. November 1918, der Rückblick Philipp Scheidemanns auf die Ereignisse rund um die Ausrufung der Republik am selben Tag (Audio-Quelle) und ein Dokument für die deutschen Friedensunterhändler in Versailles aus dem Nachlass Matthias Erzberger vermutlich vom 24.11.1918. Aus einigen der Mind-Map-Felder heraus können weitere Quellen oder vertiefende Informationen zum jeweiligen Thema aufgerufen werden.